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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente für die Dauer einer Berufsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen. Dies kann eine Erkrankung aber auch die Folge eines Unfalles sein. Voraussetzung für eine Leistung ist, dass es dem Versicherten unmöglich ist seinen Beruf weiter in gewohnter Weise auszuüben.

Beispiel: Ein Berufskraftfahrer erleidet einen Verkehrsunfall oder eine Bandscheibenerkrankung, die es ihm für die Zukunft unmöglich macht mehrere Stunden hinter dem Steuer eines LKW zu sitzen. Er ist somit in seinem Beruf berufsunfähig und benötigt eine BU-Rente.

Die Bedingungen der einzelnen Versicherungen sind komplex und sehr verschieden und sollten daher genau verglichen werden.

Wichtige Stichworte auf die Sie achten sollten sind:

Verzicht auf abstrakte Verweisung

Mit dieser Klausel verzichtet die Versicherung auf die Verweisung in eine andere Tätigkeit, die nicht dem Status und Ausbildungsstand des eigentlichen Berufes entspricht. Das bedeutet, dass die Versicherung nicht vom Versicherten verlangen kann ersatzweise einen solchen Beruf auszuüben und die Zahlung der BU-Rente um das dort erzielte Einkommen zu kürzen.

Verzicht auf konkrete Verweisung

Mit einer solchen Klausel wäre es auch möglich nach einem Versicherungsfall durch eine andere Tätigkeit Einkommen zu erzielen, ohne dass dieses auf die BU-Rente angerechnet werden würde. So könnten man sich also frei einen anderen Beruf wählen um etwas dazu zu verdienen und würden trotzdem die volle BU-Rente bekommen. Dies ist eher selten der Fall!

Nachversicherungsgarantie

Prüfen Sie ob es möglich ist ohne erneute Gesundheitsfragen die BU-Rente anzupassen, wenn sich die Lebenssituation ändert. Bei Heirat, Nachwuchs oder Lohnsteigerung kann eine Erhöhung sinnvoll werden, da Sie in diesen Fällen meist eine höhere BU-Rente benötigen als ursprünglich eingeplant.

Karenzzeiten

Damit ist die Wartefrist gemeint, bis die Rente im Leistungsfall einsetzt. Rechnet man nicht mit einem Leistungsfall oder ist bereit und in der Lage eine gewisse Zeit auch ohne Einkommen zurechtzukommen, kann man durch Einbau einer Karenzzeit den Beitrag senken. In diesem Fall bekommt man bei Eintritt der Berufsunfähigkeit erst nach einem bestimmten Zeitraum (z.B. nach 3 Monaten) die erste Zahlung von der Versicherung. Der Beitrag wird dadurch etwas günstiger!

Berufswechselklausel

Manche Versicherungen vereinbaren zu Beginn eine Klausel, nachdem ein Berufswechsel in eine gefährlichere Tätigkeit zu Beitragsaufschlägen oder Leistungsverlust führen kann. Andere Gesellschaften beurteilen für die Beitragsfestsetzung nur den Beruf bei Antragsstellung und ändern diesen auch beim Berufswechsel nicht!

Bereicherungsverbot

Achten Sie darauf, dass die versicherte BU-Leistung ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung das monatliche Nettoeinkommen nicht übersteigen darf! Damit soll verhindert werden, dass sich ein Kunde im  Versicherungsfall finanziell besser stellt als zuvor. Eine Versicherung soll nur finanzielle Probleme ausgleichen - keine Bereicherung darstellen! Versichert man also eine höhere BU-Rente als man im Leistungsfall (bezogen auf das Nettoeinkommen der letzten 12 Monate) als Einnahmen nachweisen kann, wird die Auszahlung der Rente vom Versicherer im Verhältnis Nettoeinkommen / BU-Rente gekürzt!