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Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung deckt den finanziellen Schaden, der einer Person aufgrund eines Unfalls entstehen kann. Ein Unfall liegt vor, wenn etwas plötzlich und unerwartet von außen auf den Körper einwirkt.

Entstehen dadurch Beeinträchtigungen gesundheitlicher Art die finanziell Auswirkungen haben können, dann hilft die Unfallversicherung. Solche Leistungen können sein: Kosmetische Operationen, Bergungskosten, Krankenhaustagegelder, Umschulungskosten, u.v.m.

Die Hauptleistung aus einer Unfallversicherung ist aber die vereinbarte Invaliditätsleistung die sich aus der Invaliditätsgrundsumme und der vereinbarten Progressionsstaffel errechnet. Was sich kompliziert anhört, lässt sich am besten in Zahlen und Beispielen erklären.

Beispiel: Die abgeschlossene Grundsumme beträgt 100.000 €

Die Progressionsstaffel sieht beim gewählten Tarif z. B. so aus:

Invaliditätsstaffel

Faktor

Invaliditätsgrad

0 - 25%

1x

25%

26-50%

3x

75%

51-75%

6x

150 %

76-100%

10x

250 %

Gesamtfaktor

 

500 %

Versicherungsleistung

 

500.000 €
(500% von 100.000 €)

A - Erleidet ein Kunde eine Invalidität von 100%, so erhält er das 5-fache der Grundsumme

Komplexer wird die Berechnung da schon bei anderen Invaliditätsgraden:

B - Erleidet ein Kunde eine Invalidität von  80%, so erhält er für …

… die ersten     25 % das 1-fache des Inv-Grades    25% x 100.000 € =   25.000 €

… die zweiten   25 % das 3-fache des Inv-Grades    75% x 100.000 € =   75.000 €

… die dritten     25 % das 6-fache des Inv-Grades  150% x 100.000 € = 150.000 €

… die restlichen   5 % das 10-fache des Inv-Grades  50% x 100.000 € =   50.000 €

 -------------------------------------------------------------------------------

=          80 %                                                                                    300.000 €

Im Fall B erhält ein Kunde also bei einer Invalidität von 80 % insgesamt 300.000 €

Der Sinne dieser Staffel ist, dass die Versicherungsleistung mir steigendem Invaliditäts-Grad auch progressiv höher werden soll, da auch die benötigten finanziellen Mittel höher werden je schwerer die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Kunden sind.

Die Beeinträchtigung findet ihren Ursprung in der sogenannten Gliedertaxe, die regelt wie hoch der Invaliditätsgrad in Abhängigkeit des geschädigten Körperteils ist. (z.B. Verlust Finger 5%).

Manchmal wird bereits bei kleinen Invaliditätsgraden eine höhere Summe benötigt, weil die persönliche Situation durch die klassische Gliedertaxe nicht korrekt abgesichert würde. Dann sollte man auf Tarife mit verbesserten Gliedertaxen umsteigen.

Beispiel: Verliert ein kaufmännischer Angestellter einen Finger, dann reicht eine geringe Abfindung von wenigen Tausend Euro ggf. aus um seinen Schaden etwas zu mildern.

Verliert ein Chirurg einen Finger, dann muss die Auszahlung deutlich höher sein, da die Ausübung seines Berufes bereits bei kleineren Invaliditätsgraden gefährdet ist. Den Verlust eines Fingers mit 5% zu entschädigen wäre hier also nicht ausreichend.

Dieses Besonderheiten und einige andere Sachverhalte machen vor dem Abschluss einer Unfallversicherung eine Beratung dringend erforderlich! Zumindest jedoch sollte man die Vielzahl der Tarife online vergleichen.