Versicherungen

gut erklärt auf

Versicherungen-verstehen.de

 


Versicherungsarten

- Personenversicherungen

- Vermögensversicherungen

- Sachversicherungen


Personenversicherungen

- Berufsunfähigkeit

- Schwere Krankheiten

- Krankenversicherung

- Privat (PKV)

- Gesetzlich (GKV)

- Zusatzversicherungen

- Krankentagegeld

- Krankenhaustagegeld

- Pflegezusatzversicherung

- Zahnzusatzversicherung

- Krankheit im Ausland

- Lebensversicherung

- Kapital Lebensversicherung

- Risiko Lebensversicherung

- Beitragsverwendung

- Gründe

- Rentenversicherung

- Sterbegeldversicherung

- Unfallversicherung

- Gesetzliche Unfallversicherung


Top Themen

- Erwerbsminderungsrente

- Krankenversicherung absetzen

- Rentenvorsorge

- Leistungen der Unfallversicherung


Versicherungstipps

- Versicherungsvergleich

- Versicherungen online

- Versicherungsbeiträge

- Versicherung kündigen

- Versicherungsbedarf


Service

- Impressum & Kontakt
 

Risiko-Lebensversicherung (RLV)

Die Risiko-LV dient - wie der Name schon sagt – lediglich der Absicherung eines Risikos und erlischt nach Ablauf der Versicherungsdauer ohne Wert. Das hier abgesicherte Risiko ist das Leben der versicherten Person.

Der Versicherungsnehmer (VN) und die versicherte Person (VP) müssen nicht unbedingt dieselbe Person sein. Es ist auch denkbar, dass ein Mann (als VN) für das Leben seiner Frau (VP) eine RLV abschließt, um im Falle ihres Todes finanziell abgesichert zu sein! (Natürlich ist auch der umgekehrte Fall möglich)

Aber: Die Versicherung auf eine andere Person ist nicht ohne das Wissen der VP und dessen Unterschrift auf dem Versicherungsantrag möglich.

Die Versicherungssumme kann von wenigen tausend Euro bis zu mehrere Millionen Euro betragen. Viele Gesellschaften machen den Abschluss größerer Versicherungssummen von sehr umfangreichen ärztlichen Untersuchungen abhängig. Bei kleineren Summen genügen dagegen meist einige Antworten zu Gesundheitsfragen der letzten Jahre im Antrag. Die Gesundheitsfragen sollten aber immer sehr sorgfältig beantwortet werden.

Macht man hier Fehler oder unterlässt Angaben zu Vorerkrankungen, kann dies zur Leistungsverweigerung durch die Gesellschaft im Versicherungsfall führen.

Im Versicherungsfall – also dem Tod der VP – wird die Versicherungssumme an den/die Hinterbliebene(n) ausgezahlt. Wer als Hinterbliebener gilt wird im Bezugsrecht geregelt. Das Bezugsrecht wird bei der Antragsstellung entweder namentlich benannt oder im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge abgewickelt.

Besonderheiten:

Es gibt RLVs mit verschiedenen Versicherungsverläufen hinsichtlich der Versicherungssumme.

Konstante VS Hier bleibt die Versicherungssumme während der ganzen Laufzeit konstant.

Verwendungsbeispiel: Der Hinterbliebene soll exakt 100.000 € erhalten, egal zu welchem Zeitpunkt des Versicherungsverlaufes die VP stirbt

Degressive VS In diesem Fall wird zu Beginn eine Versicherungssumme festgelegt, die mit der Zeit immer geringer wird. Je länger der Vertrag besteht, desto weniger Leistung wird im Todesfall ausgezahlt.

Verwendungsbeispiel: Die zur Absicherung eines Darlehens benötigte Auszahlung kann mit der Zeit geringer werden, da das Darlehen regelmäßig getilgt und somit der abzusichernde Schuldenstand ebenfalls geringer wird.

Auch andere Versicherungsverläufe sind denkbar!

Die Risiko-LV ist eine gute Möglichkeit Vorsorge für Hinterbliebene zu treffen, die kostengünstig zu haben ist wenn man sie möglichst frühzeitig abschließt. Der Beitrag muss individuell berechnet werden, da er neben der Versicherungssumme, der Laufzeit und dem Eintrittsalter auch von Berufs-, Freizeit-, und gesundheitlichen Risiken abhängt!