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Krankenversicherung absetzen

Krankenversicherung / Krankenkassenbeiträge steuerlich absetzbar

Die Frage nach der steuerlichen Behandlung von Versicherungsbeiträgen beschäftigt derzeit viele Versicherte und wird wohl auch in Zukunft ein wichtiges Thema bleiben. In wie weit kann man seine Beiträge zur Krankenversicherung absetzen? Sind meine Krankenkassenbeiträge steuerlich absetzbar? Das sind die aktuellen Fragen.

Dazu beigetragen hat sicher die Einführung des sog. Bürgerentlastungsgesetzes (BEG), das bereits am 01.01.2010 in Kraft getreten ist. Seit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes können die Bürger die Beiträge für ihre Krankenversicherung steuerlich absetzen.

Da bei privat Versicherten teils auch zusätzliche Beiträge für Kinder zu entrichten sind, wirkt sich die steuerliche Absetzbarkeit bei Personen aus dem Kreis der PKV oft stärker aus als bei gesetzlich krankenversicherten Personen.

Die einzelnen privaten Krankenversicherungsunternehmen informieren ihre Kunden regelmäßig schriftlich über die Absetzbarkeit. Diese Informationen sind aber im ersten Anschein oft verwirrend, weil der Kunde von einer fehlerhaften Meldung ausgeht. Das rührt daher, dass der Beitrag der vom Kundenkonto abgebucht wird nicht auch zwangsläufig der absetzbare Betrag ist.  

Dafür muss der Kunde in der Regel nichts unternehmen, weil die privaten Krankenversicherungen die Mitteilungen direkt an das Finanzamt weiterleiten! Dabei ist jedoch kein grundsätzlicher Höchstbetrag - also kein maximal absetzbarer Betrag – und kein Prozentsatz für die Absetzbarkeit zu beachten.

Lediglich die Beiträge zur Grundversorgung können aber wirklich steuerlich in Abzug gebracht werden. Beitragsanteile für Wahltarife wie die Behandlung durch den Chefarzt sind nicht absetzbar. Insofern handelt es sich bei den Meldungen der PKVs um die absetzbaren Beitragsbestandteile, die dann auch die Bemessungsgrundlage für die steuerliche Behandlung darstellen.

Kassiert man eine Beitragsrückerstattung, so wird der absetzbare Beitrag um diese Zahlung gemindert. Dies erscheint auch logisch weil das Geld ja effektiv wirklich nicht an das Unternehmen geflossen ist und somit auch nicht abgesetzt werden kann.

Vereinbart man mit seinem Versicherungsunternehmen eine tarifliche Selbstbeteiligung, so können dadurch zusätzliche Zahlungen aufgrund ärztlicher Behandlungen im Rahmen der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Erfolgt dann die Berechnung des tatsächlichen Steuervorteils bedeutet dies oftmals einige Hundert Euro mehr p.a. auf dem Konto des Kunden.

Eine Schlachterstellung durch die neue Gesetzgebung wird dadurch verhindert, dass vom Finanzamt automatisch eine sogenannte Günstigerprüfung vorgenommen wird. Damit wird praktisch in jedem Fall geprüft, ob die Anwendung des alten Rechts oder des neuen Rechts für den Steuerpflichtigen günstiger wäre und dann auch so angewandt.