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Gesetzliche Unfallversicherung

Diese Versicherung – die Bestandteileil der deutschen Sozialversicherungen ist – wird im Sozialgesetzbuch Teil VII geregelt. Sie sichert den Versicherten (Arbeitnehmer) gegen alle Arten beruflicher Unfälle ab. Dies gilt sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem (direkten) Weg dorthin.

Die Gesetzliche Unfallversicherung gliedert sich in 3 Bereiche:

Bereich > Träger                                                           

Allgemeine Unfallversicherung > Gewerbliche Berufsgenossenschaften

Landwirtschaftliche Unfallversicherung > Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften

Seeunfallversicherung > See-Berufsgenossenschaften

Auch wenn es das Wort „Unfall…“ nicht sofort vermuten lässt, so sind auch Berufskrankheiten durch die Versicherung gedeckt. Allerdings gilt dies nur für solche Erkrankungen, die nachweislich nur durch den Beruf aufgetreten sind. Der Arbeitgeber ist dafür zuständig jeden seiner Arbeitnehmer bei der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft o.ä.) zu versichern und muss auch den Beitrag hierfür alleine tragen.

Eine Beteiligung des Arbeitnehmers wie z.B. in der Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung oder Krankenversicherung erfolgt also nicht. Tritt der Leistungsfall ein, dann erfährt man durch diesen Leistungsträger Unterstützung bei der Wiederherstellung der Arbeitskraft bzw. erhält Geldleistungen als Ausgleichszahlung.

Folgende Leistungen sind in der Gesetzlichen Unfallversicherung geregelt:

Heilbehandlungen

Diese dienen der Milderung oder Beseitigung von Unfallfolgen oder von Beschwerden die aufgrund einer Berufskrankheit entstanden sind. Beispiele: ärztliche Behandlungen, Hilfsmittel, Pflegeleistungen, Kuraufenthalte, Pysiotherapie, Arznei- und Verbandmittel,…

Übergangsgeld

Diese Leistung wird in Höhe des Krankengeldes bezahlt, für den Zeitraum in dem berufsfördernde Leistungen bezogen werden. Aber nur wenn in dieser Zeit  kein Krankengeld oder Lohn fließt.

Sterbegeld

Im Todesfall (durch Unfall oder Berufskrankheit) sind auch die Hinterbliebenen mit einer Rentenzahlung und Kostenzuschüßen zur Beerdigung abgesichert.

u.v.m.

Klar ist dass sich die gesetzliche Unfallversicherung auch darum bemüht Unfälle möglichst zu vermeiden und erlässt dazu auch geeignete Unfallverhütungsvorschriften! Dieser Versicherungsschutz besteht grundsätzlich auch für geringfügig Beschäftigte die kein Beschäftigungsverhältnis über der Verdienstgrenze von 400 € monatlich ausüben sowie für Schüler und Studenten.

Selbstständig tätige Personen können sich auch freiwillig bei der gesetzlichen Unfallversicherung anmelden um sich gegen Berufsunfälle und Berufskrankheiten abzusichern. Eine Liste aller anerkannten Berufskrankheiten kann von der Berufsgenossenschaft angefordert werden. Für Kinder besteht während eines Kindergartenbesuchs Versicherungsschutz. Schüler und Studenten während des Besuchs einer (Hoch)schule und auf dem Weg dorthin.

Wichtig: Man sollte sich auf jeden Fall bewusst sein, daß die gesetzliche Unfallversicherung lediglich die Risiken beruflicher Unfälle absichert, deshalb sollte man sich unbedingt mit dem Gedanken befassen wie man bei einem Unfall abseits von Firma und Arbeitsplatz abgesichert ist. Da die gesetzliche Unfallversicherung in diesem Fall nicht für Schäden eintritt raten wir dringend dazu sich zusätzlich mit einer privaten Unfallversicherung abzusichern.

Welche Leistungen eine private Unfallversicherung abdeckt und was man bei der persönlichen Ermittlung des Versicherungsbedarfs berücksichtigen sollte erfahren Sie auf unseren Seiten Unfallversicherung und Leistungen der Unfallversicherung.