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Erwerbsminderungsrente / Erwerbsunfähigkeitsrente

Erwerbsminderungsrente Voraussetzungen, Höhe, Berechnung

Am 01.01.2001 wurde die Berufsunfähigkeitsrente in der gesetzlichen Rentenversicherung durch die Erwerbsminderungsrente (Erwerbsunfähigkeitsrente) abgelöst.

Diese Neuregelung betrifft also alle Personen für die ein solcher Rentenbezug nach dem 01.01.2001 in Frage kommt. Alle Personen die zu diesem Zeitpunkt schon die damals geltenden Berufsunfähigkeitsrenten bezogen haben, erhalten diese natürlich nach dem bisherigen Recht weitergezahlt.

Seit dem 01.01.2001 kann man dann unter gewissen Umständen zwei unterschiedliche Arten von Leistungen beziehen.

Um Leistungen zu erhalten, müssen jedoch grundsätzliche versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein.

·         Es ist eine Wartezeit von 5 Jahren zu erfüllen

·         In den zurückliegenden 5 Jahren vor Eintritt des Versicherungsfalles müssen zumindest 3 Jahre lang Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt worden sein.

·         Im Falle eines Arbeitsunfalls oder einer Wehrdienstbeschädigung müssen die genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sein um eine Rente zu beziehen.

Selbstständige zahlen oft keine Beiträge mehr in die gesetzliche Rentenversicherung und gehen daher in der Regel leer aus. Besonders in diesen Fällen sollte diese Versicherungslücke durch geeignete private Berufsunfähigkeitsprodukte gedeckt werden.

Hat ein Versicherter jedoch die grundsätzlichen Voraussetzungen für den Bezug einer gesetzlichen Erwerbsminderungsrente erfüllt, so findet eine Einstufung der Leistung statt:

Eine volle Erwerbsminderung …

… liegt vor, wenn der Versicherte aufgrund gesundheitlicher Gründe nicht mehr in der Lage ist mindestens 3 Stunden pro Tag am Arbeitsmarkt tätig zu sein.

Eine teilweise Erwerbsminderung …

… kommt zum tragen, wenn die Person zwischen 3 und 6 Stunden pro Tag einer Beschäftigung im Berufsleben nachgehen kann. Die Leistung ist dann auch nur halb so hoch wie bei der vollen Erwerbsminderung und wird vom Rentenversicherungsträger errechnet.

Keine Erwerbsminderung …

… liegt bei allen Personen vor, die länger als 6 Stunden einer üblichen beruflichen Tätigkeit nachgehen können. Die Qualifikation und Ausbildung spielen bei dieser Einstufung – anders als zu Zeiten der Berufsunfähigkeitsrente – keine Rolle mehr.

Zu beachten sind auch die Zuverdienstgrenzen zur Erwerbsminderungsrente, da eine Überschreitung des Zuverdienstes bei der Berechnung der Erwerbsminderungsrente in Abzug gebracht wird.