|
|||||
|
Versicherungsarten- SachversicherungenPersonenversicherungen - Krankenversicherung- Krankenversicherung Privat
-
Versicherer vergleichen
-
Top Themen - Krankenversicherung absetzen - Leistungen der Unfallversicherung Versicherungstipps Service Impressum & Kontakt |
Beitragsentwicklung PKV / Beitragskalkulation Private Krankenversicherung
1. Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) werden nach dem Äquivalenzprinzip berechnet. Somit zahlt jede versicherte Person in der PKV einen für ihn fest kalkulierten individuellen Beitrag. 2. Dieser Beitrag ist von folgenden Faktoren abhängig: Eintrittsalter Je früher man beginnt Beiträge in das System einzuzahlen, desto preisgünstiger startet man Geschlecht Die medizinische Versorgung ist statistisch gesehen für Männer günstiger als für Frauen. Mit dem Gleichbehandlungsgesetz werden aber in der PKV die Kosten für Schwangerschaft und Entbindung seit 1.1.2008 auf beide Geschlechter gleich verteilt kalkuliert. Leistungswünsche Dies ist wohl am einfachsten nachvollziehbar. Wer im Krankenhaus ein 1-Bettzimmer nutzen möchte zahlt natürlich einen höheren Beitrag als ein Patient der nur Regelleistungen nutzt. Selbstbeteiligung Wer bereit ist einen festen Teil der medizinischen Kosten pro Jahr aus eigener Tasche zu tragen entlastet damit den Tarif und senkt so auch seinen eigenen Beitrag. Gesundheitszustand bei Antragsstellung Bestehende Erkrankungen oder medizinische Risiken die bei Antragsstellung bestehen oder im Rückfragezeitraum bestanden müssen in der Regel mit einem Zusatzbeitrag (Risikozuschlag) bezahlt werden. Der Rückfragezeitraum ist je nach Gesellschaft unterschiedlich lange. Lassen Sie sich beraten! 3. Das Risiko zu erkranken - und somit auf Leistungen angewiesen zu sein - nimmt aber mit steigendem Alter zu. Dennoch kalkuliert ein Versicherer seine Beiträge nach dem Grundsatz gleichbleibender Beiträge. Das bedeutet, dass ein junger PKV-Versicherter einen für seinen Leistungsbedarf eigentlich zu hohen Beitrag entrichtet. Aus diesen zuviel gezahlten Beiträgen wird - vereinfacht gesagt - eine Rücklage für die Zeit gebildet, in der man voraussichtlich mehr Leistungen benötigt als man durch seine Beitragszahlung abdeckt. Seit 1.1.2000 wird zusätzlich noch ein gesetzlicher Zuschlag in Höhe von 10% auf den Grundbeitrag erhoben um zusätzliche Rückstellungen für das Rentenalter zu bilden. 4. Ganz ohne Beitragssteigerung wird die PKV aber dennoch nicht auskommen, da es weitere Faktoren gibt die die Kalkulation beeinflussen: Medizinische Inflation Alles wird teurer! Dies gilt auch für medizinische Produkte und Dienstleistungen. Medizinische Innovation Vieles wird besser! Die medizinischen Möglichkeiten entwickeln sich. Neue Geräte und Verfahren verbessern die Versorgung und erfordern die Planung zusätzlicher finanzieller Mittel. Steigende Lebenserwartung Wir werden immer älter! Die Lebenserwartung wird mit Hilfe der sog. Sterbetafeln als zusätzliche Größe der Kalkulation berücksichtigt. Abschließend kann man sagen, dass es auch für ein Unternehmen selbst schon schwer ist die Kalkulation für die nachhaltige Finanzierung der Beiträge im Griff zu halten. Der Kunde tut sich in seiner Entscheidungsfindung des richtigen Tarifes noch schwerer. Ohne Beratung den richtigen Tarif zu finden ist daher nicht einfach! Leistungen und Tarife der PKV vergleichen.
|
|
|||
|
|
|||||